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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Hl. Martin in St. Ingbert-Rohrbach gehören.

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Dienstag, 10. November 2020

ZWEITES ÖKUMENISCHES GEBET IN ZEITEN VON CORONA

Gemeinsames Gebet und Zeichen der Hoffnung

GLOCKEN-LÄUTEN IN ROHRBACH

Das Bistum Speyer und die Evang. Landeskirche der Pfalz laden zum Glockenläuten und gemeinsamen Gebet am Abend ein. Vom 11. November, dem Gedenktag des Hl. Martin, bis zum 2. Weihnachtsfeiertag sollen in allen Kirchen des Bistums und der Landeskirche um 19.30 Uhr die Glocken läuten. Auch die Pfarrei Hl. Martin in       St. Ingbert-Rohrbach mit all ihren Kirchen und die Prot. Kirchengemeinden Hassel und Rohrbach sind dabei. Es soll ein hörbares und sichtbares Zeichen der Gemeinschaft, der Ermutigung und des Trostes werden. Es kann in dieser Zeit ein vorgefertigtes Gebet gesprochen oder einfach eine Zeit der Stille gehalten werden.

 

Zweites Ökumenisches Gebet in Zeiten von Corona

Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Kirchenpräsident Dr. h. c. Christian Schad laden alle Christinnen und Christen im Bistum Speyer und in der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) sowie in den Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in der Region Südwest zum täglichen gemeinsamen Beten in Zeiten von Corona ein.

Das folgende Gebet kann vor allem in der Zeit vom Martins-Tag (11. November) bis Weihnachten (26. Dezember) verwendet werden.

Als ökumenisches Zeichen soll das abendliche Läuten der Kirchenglocken um 19.30 Uhr dienen. Wer möchte, kann dazu eine brennende Kerze in sein Fenster stellen.

Treuer und barmherziger Gott,
vor Dich bringen wir alles, was uns in diesen Tagen und Wochen bewegt:
unsere Sorgen und Ängste, aber auch unsere Hoffnung und Zuversicht.
Nach wie vor bestimmt Corona unsere Gefühle, unseren Alltag, unser Zusammenleben.

Die kürzer werdenden Tage, die zunehmende Kälte und der aufsteigende Herbstnebel  –
sie sind wie sichtbare Zeichen der Angst, der Einsamkeit und der Verunsicherung in uns.
Wir bringen vor Dich die vielen Menschen,  die sich fürchten, sich mit dem Virus anzustecken,
und die sich um das Wohlergehen ihrer Familie und Freunde sorgen;
die darunter leiden, dass sie zu anderen auf Abstand gehen müssen
und um ihrer Mitmenschen willen in ihrer Freiheit eingeschränkt sind.
Die um ihren Arbeitsplatz bangen, in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind
oder ihre Bildungs- und Berufschancen gefährdet sehen.

Treuer und barmherziger Gott, wir bitten Dich um Heilung für alle, die an Corona erkrankt sind,
und um Zuversicht für ihre Angehörigen; die Erfahrung Deiner tröstenden Gegenwart für alle alten,
kranken und einsamen Menschen; das Leben in Fülle für alle Verstorbenen, an die wir in dieser Jahreszeit besonders denken;
um Kraft für die, die haupt- und ehrenamtlich für andere da sind –
in Kliniken, Altenheimen, Behinderteneinrichtungen und Nachbarschaftshilfen;
die richtigen Worte für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, 
die den Menschen gerade auch in dieser Zeit Deine frohmachende Botschaft zusagen;
um Ideenreichtum und Kreativität für alle, die nach Wegen suchen, unsere Kirchen offenzuhalten
und Kirche erfahrbar zu machen; Halt für die, die durch Corona in wirtschaftliche Not geraten sind;
die richtigen Entscheidungen für alle, die in Politik und Gesellschaft Verantwortung tragen;
um den Geist der Solidarität und Fürsorge für uns – und alle, die noch dazu unter Krieg und Verfolgung, Terror und Flucht leiden;
die Einsicht, dass jede und jeder von uns sich selbst zurückzunehmen muss,  um das Leben anderer zu schützen.

Treuer und barmherziger Gott, Du bist das Licht, das alle Dunkelheiten unseres Lebens erhellt.
Du schenkst Hoffnung und Zuversicht, wenn wir nicht weiterwissen.
Du weckst in uns die Bereitschaft, füreinander einzustehen.
Dich loben und preisen wir alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit. Amen.

Mit allen Christinnen und Christen auf der ganzen Erde beten wir: 

Vater unser im Himmel …

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In dieser Woche startet auch wieder der „Angelus“ in der Kirche St. Johannes in Rohrbach. Wegen technischer Probleme war das traditionelle Läuten ein paar Monate unterbrochen. Dabei läutet morgens und abends um halb sieben und mittags um zwölf Uhr eine Glocke. Sie lädt alle Gläubigen zum sog. Angelus-Gebet ein.

Im nächsten Jahr werden die Glocken an der St. Johannes-Kirche wieder eine Zeit lang schweigen. Dann werden der Turm und das Dach saniert. Dabei werden auch die Schall-Luken (Holz-Abdeckungen vor den Glocken) am Glockenturm erneuert. Der Glockenschlag wird mit den neuen Abdeckungen nicht mehr so hart und laut um die Kirche herum sein.

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