Kinder Orgel Tag in Hassel

 

Auf Initiative der Organistin der Gemeinde Herz Jesu Hassel, Annabelle Vinçon und des Gemeindeausschusses  waren am Wochenende zum 2. Advent die Kinder zu einem Kinder Orgel Tag eingeladen. Es ging um die Kirchenorgel, die in spannenden Workshops vorgestellt und erarbeitet wurde.

23 Kinder wurden von Pfarrer Alexander Klein in den Räumen des Pfarrheims begrüßt und erhielten alle eine Laufkarte zum Besuch der 7 Stationen, die in unterschiedlicher Reihenfolge von den Kindern besucht werden konnten. Bei allen Stationen ging es rund um das Thema der Orgel, der Tonentstehung, um Noten und um die Musik.

Wichtigste Station war der Besuch der Orgel, wo die Organistin Annabelle Vinçon den Kindern die Funktionsweise einer Orgel und die Tonentstehung in den Orgelpfeifen erklärte. Es gehörte auch zum guten Ton, dass die Kinder selbst auf der Orgel spielen durften.

In weiteren Stationen konnten die Kinder Holzpfeifen anmalen, konnten eine Panflöte basteln, Buttons pressen, Engel falten aus Liedblättern alter Gesangbücher, Notenschlüssel backen (die beim Familiengottesdienst an die Besucher ausgeteilt wurden) und eine Orgel aus Karton falten.

Das alles machte die Kinderrunde hungrig, und da schmeckte die Teilchen in Notenform in der kleinen Pause besonders lecker.

Es war ein Orgel-Musik-Erlebnistag für die Kinder, der ihnen eine Orgel "zum Anfassen" bieten konnte. Die Kinder waren begeistert und waren abschliessend mit ihren Eltern zu einem Familiengottesdienst in der Pfarrkirche Herz-Jesu Hassel eingeladen.

Auch während des Gottesdienstes zeigt Annabelle Vinçon die vielfältigen Möglichkeiten der Orgel auf, die alle Sinne ansprechen und mit ihren vielfältigen Facetten - klanglich, spielerisch und mythisch - die Kinder zum Staunen bringen kann.

AG-Presseteam

Photos: Michaela Osthof, Michael Rinck

 

 

50. Gründungsjubiläum des ökumenischen Caritasvereins Hassel e.V.

 

Das 50. Jubiläum des „Ökumenischen Caritasvereins Hassel e.V.“ sowie 40 Jahre „Ökumenische Sozialstation St. Ingbert/Blies- und Mandelbachtal“ wurde mit einem gut besuchten ökumenischen Gottesdienst und einer anschließenden Feier mit viel Information über den Verein in der evangelischen Begegnungsstätte in Hassel begangen. Mitglieder und Freunde des überkonfessionellen Vereins erfuhren im Gottesdienst, der von Pfarrerin Annemarie Pachel und Pfarrer Alexander Klein geleitet wurde, im Evangelium vom barmherzigen Samariter, wer unser „Nächster“ ist und dass wie hoch die Tugenden der Hilfsbereitschaft und der Nächstenliebe – insbesondere in der heutigen Zeit - einzuschätzen sind.

Das passte sehr gut zu dem Zweck des Vereins, nämlich, sich um alte und kranke Menschen zu kümmern, wie Vereinsvorsitzender Michael Rinck ausführte, dem es wichtig ist, Vertreter beider christlicher Kirchen im Vorstand zu haben.

Zweck der Feier war nicht nur das gesellige Beisammensein nach dem Gottesdienst, sondern auch die Vorstellung und Neuausrichtung des Vereins, der auch Kinder und Jugendliche als Klientel in der Satzung erwähnt. Erwin Lück, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins der ökumenischer Sozialstation, ließ in seiner Rede die Reaktivierung des Vereins Revue passieren, vergaß nicht, den verstorbenen Hans Brengel als Kümmerer des Vereins zu erwähnen und Anton Hans, der den Krankenpflegeverein zuletzt (seit 2012) geleitet hatte.

Michael Rinck ging auf die Geschichte der Krankenpflege in Hassel seit den 1920er Jahren ein, wobei aktuell noch Quellen dazu durchsucht würden. Die Sicherstellung einer ambulanten und häuslichen Krankenversorgung war die Zielrichtung der Krankenpflegevereine, die aber durch die 1995 bundesweit eingeführte Pflegeversicherung ihre Daseinsberechtigung zu verlieren schienen. Diese Aufgaben habe nun in St.Ingbert die Ökumenische Sozialstation übernommen – neben mehreren anderen Pflegediensten.

Michael Rinck dankte Erwin Lück, der die neue Satzung erarbeitet und somit wesentlich zur Reaktivierung des Vereins beigetragen hatte: Der Verein verwirklicht Kranken-, Alten-, Haus- und Familienpflege sowie Kinder- und Jugendhilfe. Nach der Zielrichtung des Vereins möchte man zukünftig als Ansprechpartner in Hassel für Fragen rund um das Altern und die Pflege agieren. Dabei will der Verein drei Ziele realisieren: Intensivierung der Mitgliederbetreuung, Koordination der Seniorenbetreuung in Hassel sowie Bereitstellung aktiver Angebote in den Bereichen Seniorenbetreuung und Altenpflege.

Nach der Vorstellung des neuen Vorstandes forderte der Vorsitzende dazu auf, sich professionelle Hilfe zu erbitten, wenn die eigene Kraft nicht mehr dazu reicht. Der Träger des ökumenisch ausgerichteten Caritasvereins ist die Sozialstation, die mit der Geschäftsführerin Silke Eder jederzeit professionelle Hilfe leisten könne. Darüber hinaus möchte der Vorstand einen besonderen Blick auf die Gesundheitsförderung im Alter durch Vorträge zu senioren-relevanten Themen halten.

Alles, was den überkonfessionellen Caritasverein betrifft, fasste Bürgermeisterin Nadine Backes in ihrem Grußwort zusammen: Ehrenamt, Engagement, das Gespräch am Fenster, Hilfe beim Einkauf, Einsatz, Gemeinschaft, Nähe zu den Bürgern, Verantwortung übernehmen. Ortsvorsteher Markus Hauck dankte dem Verein für den Einsatz für den Stadtteil Hassel und überreichte eine Spende.

 

AG-Presseteam

Herz Jesu Hassel

Kontaktstelle

Kontakt über zentrales Pfarrbüro in Rohrbach, Tel. 51246